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Neues aus dem Waldkindergarten

Lieber Martin, komm und schaue!

Lieber Martin, komm und schaue!

von Vanessa Thiel

Am vergangenen Freitag durften wir das Martinsfest feiern. Es war ein wunderschöner Abend im Wald. Kurz vor Sonnenuntergang ging es an der Waldtraut bei den Salamandern los. Eltern und Kinder folgten gespannt dem Schauspiel der Vorschulkinder. Ein rührender Anblick war das, wie die Kleinen vor der Bühne mit ihren Laternen ganz konzentriert den Großen zusahen. Auch wenn man die Geschichte als Erwachsener schon das eine oder andere Mal gehört und gesehen hat, in der Waldatmosphäre konnte man die Begeisterung und Gespanntheit der Kleinen mitfühlen und es war ein bisschen, als hörte man selbst zum ersten Mal davon, was der heilige Martin da damals getan hat.

Als sich der Martinszug anschließend singend und von Gitarre und Schifferklavier begleitet quer durch den Wald zum Molcheplatz bewegte, setzte die Dunkelheit allmählich ein und man konnte das zweite Schauspiel des Abends erleben. Wenn keine anderen Lichter stören und all die liebevoll gebastelten Laternen in allen Farben in der Dunkelheit aufleuchten, dann lernt man, dass ein Martinszug im Wald etwas ganz anderes ist als auf der Straße. Wirklich ein besonderer Moment.

Für die Kinder womöglich noch beeindruckender war dann der waschechte St. Martin auf seinem halbechten Pferd, der für jedes Kind einen Weckmann mitgebracht hatte. Lagerfeuer, Kinderpunsch, Glühwein oder vielleicht sogar Glühbier. Bei unserem Martinsfest im Waldkindergarten war für jeden was dabei. Ein wunderschöner Abend!

Ganz herzlichen Dank an alle, die das vorbereitet und so toll umgesetzt haben. An unsere wunderbaren Erzieherinnen, die mit den Kindern in Kleingruppen so schöne und kreative Laternen gebastelt haben und mit den Vorschulkindern das Martinsspiel so großartig vorbereitet und geübt haben, an das Orga-Team, das eine so schöne Feier vorbereitet hat und an alle, die wieder tatkräftig mitgeholfen und unterstützt haben, als Musikanten, Brötchenbäcker oder fleißige Hände beim Aufbauen und Dekorieren.

Ein fröhlicher Betriebsauflug mit Ukulele

Am 16.09.2022 stand für das pädagogische Team des Waldkindergartens, den Vorstand und das Team der Waldhüpfer der alljährliche Betriebsausflug an. Für das Team war das Ausflugsziel eine Überraschung. Der Vorstand hatte alles sorgfältig geplant und bis zuletzt geheim gehalten. Los ging es am späten Nachmittag am Parkplatz Berggeistsee. Von dort spazierte die Gruppe fröhlich singend und von der Ukulele begleitet mit dem Bollerwagen in Richtung See. Die größte Überraschung war dabei ein eigens vom Vorstand komponiertes Ständchen als musikalisches Dankeschön für die tolle Arbeit der Erzieherinnen. Danach folgten noch ein paar Teamspiele und das Gruppenbild. Nach diesem heiteren „offiziellen Teil“ ging es weiter zum Restaurant Zambesi, wo man den Abend beim gemütliche Zusammensein ohne feste Sitzordnung ausklingen ließ – so dass jede und jeder einmal miteinander ins Gespräch kam. Ein rundum schöner Tag!

Das Lied zum Waldkindergarten

Vor zwanzig Jahren ging es los,
die Freude drüber riesengroß.
Gewachsen sind wir Jahr für Jahr:
Molche, Salamander, Waldhüpfaa.

Refrain: Waldkindergarten Brühl,
nicht nur ein Ort, auch ein Gefühl.
So schön dabei zu sein,
Wir sind ein super Verein.

Da-da-da-da-da
Da-da-da-da-da-da-da
Da-da-da-da-da-da-da-da-da-da-da

Die Basis ist der Ville-Wald,
hier kenn wir wirklich jeden Spalt.
Die Waldtraud und der Waldemar,
sind immer für uns da.

Refrain

Das Waki-Team, das ist die Seele.
Singt gern laut aus voller Kehle.
Alle sind mit Herz dabei,
hier gibt’s kein Einerlei.

Refrain

Morgens im Wald sind wir immer gespannt,
wer kommt uns wohl entgegen gerannt.
Wichtel oder Feen, Fuchs oder Maus
ihr denkt euch immer viel aus.

Refrain

Nicht nur mit Kindern, mit Familien,
mit allen Belangen könnt ihr dealen.
Ihr gebt Strukturen, schenkt uns Vertrauen,
auf euch können wir bauen.

Der Herbst, der Herbst, der Herbst ist da!

… er bingt uns Farben, reiche Ente, Gemütlichkeit und Stille, lehrt uns, dass Loslassen wunderschön sein kann und lenkt unseren Blick in unser Inneres. Wer sich nur in die Blüte des Lebens verliebt, wird niemals Früchte ernten und die Heilkraft der Wurzel erfahren! (Verfasser unbekannt) Wir lieben den Herbst, denn er bringt die schönsten Farben, Düfte und Früchte in den Wald. Das Sammelfieber wird uns noch alle befallen. Noch ist die Ausbeute spärlich, aber bald schon sind die Tasche eines jeden Kindes prall gefüllt und keines wird sich schnell entscheiden können, welches seiner Herbstschätze denn der schönste Schatz sein wird. Ich reibe mir jetzt schon voller Vorfeude die Hände und freue mich auch auf die einen oder anderen Köstlichkeiten, die uns der Herbst schenkt und die wir zusammen zubereiten werden.

Das Eltern-Fest, wurde von vielen ehemaligen, aktuellen und neuen Familien der Molche, Salamander und Waldhüpfer besucht und startete mit einem gemeinsamen Singekreis der schönen Herbstlieder. Das reichhaltige Buffet auf der Terrasse diente der Stärkung und die schönen Angebote wie Kinderschminken und Riesen-Drachen-Gestalten waren hoch frequentiert. Schöne Gespräche, gegenseitiges Kennenlernen, Wiedersehen und ein gemütliches Beisammensein in der schönsten Waldatmosphäre gelang ganz ungezwungen. Danke an das Festkommitee der Eltern!

(von Elisabeth Reith am 24.09.2022)

Seit 20 Jahren im Wald zu Hause

Brühler Kita in besonderer Umgebung

Artikel im Kölner Stadt-Anzeiger von Kathrin Höhne am 4. Juni 2022

Brühl – Angefangen hat alles 2002, als Eltern für ihre Kinder eine konzeptionelle Alternative zu den damals existierenden Kindergärten suchten. Sie gründeten in Eigeninitiative den Waldkindergarten. Der Verein ist mittlerweile Träger zweier Waldkindergärten. Einer ist am Wasserturm, der andere nah der Maiglerwiese untergebracht. In beiden Gruppen, den Molchen und den Salamandern, werden 20 Kinder im Alter von zwei bis sechs Jahren betreut. Jüngst wurde mit einem großen Fest das 20-jährige Bestehen der Brühler Waldkita gefeiert.

„Vor allem ist es das Miteinander, das Eingebundensein der Eltern, was uns ausmacht“, betont die Leiterin Katja Sonntag. „Und das Grundlegende ist natürlich die Verbindung zur Natur. Der Wald ist unser bester Erzieher.“ In der Natur sieht Sonntag den idealen Freiraum, in dem sich die Kinder entfalten und kreativ sein können. Jeden Tag geht es mit den Mädchen und Jungen in den Wald. Beim Anziehen gilt das Zwiebelschalenprinzip, und regenfeste Kleidung kennen alle. Ziel der Erkundungstouren sind gesicherte Plätze in der Ville. Hier werden Eicheln gesammelt, die Kinder schnitzen, werkeln, erklimmen Bäume, meistern Abhänge, bauen Tipis, entdecken Tiere, Pflanze und spannende Verstecke.

Mitglieder packen an

„Das macht den Kindern nicht nur Spaß, das fördert ihre Selbstwirksamkeit und stärkt ihr Selbstbewusstsein“, sagt Nadine Züll, die Vorsitzende des Vereins, der als Träger der freien Jugendhilfe anerkannt ist. Inzwischen fühlt sich ihr drittes Kind in der Waldkita sehr wohl. „Als Elterninitiative lebt der Verein vom Engagement der Mitglieder. Dazu helfen die Eltern ehrenamtlich im Vorstand, bei Festen oder an Handwerkertagen mit.“

Zunächst diente am Wasserturm ein umgebauter Bürocontainer als Unterschlupf, wenn es mal stark regnete oder es sehr kalt war. Inzwischen wurde dieser durch die Hütte „Waldemar“ mit Sitzmöglichkeiten, einer Küchenzeile und Toilette ersetzt. „Dazu zeigten Eltern viel Tatendrang “, blickt Sonntag zurück. Sie übernahmen auch Kanalarbeiten. Daneben existiert ein kleiner Bauwagen namens „Lotte“, in dem die Kleinen basteln, aber auch ruhen können. Derzeit steht hier eine fantasievolle Maschine – ein Ergebnis der derzeit laufenden Projektwochen zum Thema Erfinder.

Seit 2016 gibt die Salamander-Gruppe an der Maiglerwiese. Für sie bauten Eltern ein ehemaliges 38 Quadratmeter großes Waldarbeiterhaus um. Sie erneuerten das Dach, untermauerten die Terrasse, zogen Zwischenwände ein, übernahmen Sanitär- und Fliesenarbeiten. Fördergeld kam auch vom Bundesfamilienministerium.

 

 

 

Beim Frühlingsfest im Walde

Hereinspaziert, hereinspaziert:

Hallo ihr lieben Leute,

eine Riesensensation präsentier’n wir heute!

Hier auf unserm’m Rummelplatz gibt’s allerhand zu sehen,

hereinspaziert, hereinspaziert

auf dem Rummel ist es schön.

 

Ein neuer Ohrwurm, den mein Sohn schon weit vor Beginn des Frühlingsfestes mit nach Hause brachte und damit auch bei uns zu Hause die Freude auf den Frühlingsrummel einläutete. Und mit genau diesem Song eröffnete das bunt verkleidete Rummelplatz-Team von Erzieherinnen, Musikanten/Eltern und Kindern das Frühlingsfest, zu dem in diesem Jahr nach langer Corona-Pause auch wieder öffentlich geladen wurde.Die Waldkinder überraschten uns mit einem wundervollen Auftritt. Verkleidet als Käfer, Mäuse, Bienen und Fledermäuse tanzten und sangen, drehten und flatterten sie, mit viel Summ-Summ und Gebrumm, mit den Mücken nur so um die Wette.

Im herrlichsten Licht von einer Frühlingssonne, die durch das frische Blattgrün strahlte, tummelten sich viele fröhliche Gesichter auf dem Platz der Molche. Dieser war wie durch einen Zauber, über Nacht zu einem echten kleinen Rummelplatz geworden. Kunterbunte Bastelblumen und Wimpelketten schmückten den Platz. Überall gab es kleine Stände mit Attraktionen zum Mitmachen, wie Bälle werfen, Riesenseifenblasen und Windräder basteln. Die größte Attraktion war aber wohl für Groß und Klein das Rummelplatz-Buffet, für dessen Zauber alle Eltern, vorab einige Stunden in ihren Küchen beigetragen haben, nebst Grillwürstchen und Getränken. Ich blickte in meinem Dienst hinter der Theke in viele große (Kinder-)Augen, die ihre Bons wie kostbare Juwelen gegen schokoladenüberzogenes Obst und Pizza einlösten. Herrlich.

Ein buntes Treiben, fröhlich und leicht wie der Frühling erfüllte den Platz und brachte Jung und Alt, und Groß und Klein zusammen. Noch lange, nach einem goldenen Sonnenuntergang, wurde an diesem Tag der Frühling im Wald gefeiert.

 

 

 

Öffentliches Frühlingsfest im Waldkindergarten

Am Samstag den 30. April von 15 bis 19 Uhr sind alle kleinen und großen Brühler:innen herzlich eingeladen mit uns beim öffentlichen Frühlingsfest des Waldkindergarten Brühl e.V. zu feiern. Es gibt Kuchen, Fingerfood, Bratwurst (natürlich auch vegan), Dosenwerfen Riesenseifenblasen, Musik und mehr!

Wir freuen uns auf euch!

 

 

Alle Jahre wieder …

… erstrahlt das Brühler Rathaus in weihnachtlichem Glanz und darf sich mit 24 liebevoll gestalteten Fensterbildern schmücken. Die liebgewonnene Tradition der Adventsfenster wurde auch in diesem Jahr fortgesetzt und die Waldkindergartengruppe „Die Salamander“ schmückte das dritte Türchen mit einem tollen Sternbild.

 

Volle Kraft voraus: Weihnachten

 

Die Kinder singen auf dem Brühler Erlebnismarkt
Ein Wochenbericht von Elisabeth Reith

Am Montag trafen sich die Jäger im Wald zur Treibjagd, da wurde bestimmt schon der eine oder andere Hirsch-/Reh-Wildschweinbraten für Weihnachten geschossen. Für uns hieß es deshalb Platztag. Denn: wer möchte schon mit einem Wildschwein verwechselt werden? Wir ölten unsere Singstimmen und ließen unsere Weihnachtslieder über den Platz erklingen, sanfte Gitarrenklänge wurden dazu gezupft. Am Dienstag feierten wir überraschenderweise mit Felix Geburtstag, hip hip – hurra! Kann es schönere Überraschungen geben? Herzlichen Glückwunsch zu deinem 4. Geburtstag, lieber Felix. Außerdem riefen wir zur Generalsingprobe. Ein letztes Mal, bevor es auf die „große“ Bühne ging, wurden die Lieder gesungen. Natürlich geht so eine Probe immer in die Hose, so sollte es aber auch sein, denn ihr wisst ja, was man sagt?! Wenn die Generalprobe in die Hose geht, wird der Auftritt ein voller Erfolg. Trotzdem drängte sich gemischte Aufregung und ein mulmige Vorahnung ein. Die Kinder konsumieren unseren Gesang lieber und singen gerade nur temporär mit. Jedoch singen sie während ihres Spiels immer sehr schon, kennen alle Texte auswendig und halten jeden Ton. Das wird schon!! Zweifel alle beiseite geschoben und weiter in die Weihnachtsbäckerei. Denn neben Gesang und Geburtstag wurde heute auch gebacken, womöglich sind es die leckersten Plätzchen der Welt geworden – Rezept hängt an! Und dann war es nach dem Kindergarten endlich soweit. In der Dämmerung trafen wir uns auf dem Erlebnismarkt und nach kurzer Orientierungsphase standen wir auch schon auf der Bühne. Thorsten, (Jimmys Papa), führte sehr spontan, aber höchst souverän und charmant durch den Auftritt, die Band rockte tierisch und rettete den ein oder anderen Tonlagenpatzer meinerseits, höhö! Aber die Kinder berührten mal wieder die Herzen aller Menschen, die sie sehen und hören konnten. Alle, die es verpasst haben, wirklich schade, aber es gibt immer ein nächstes Mal!!! Am Mittwoch ging es zum Piratenschiff, Bewegung, Ortswechsel, nasse Waldluft – das tut gut! Die Hälfte der Gruppe ging früher zurück, um noch in der Geschenkewerkstatt tätig zu sein und unseren Weihnachtsbaum zu schmücken. An dieser Stelle möchten wir noch ein dickes Dankeschön an Familie Frede übersenden. Wir freuen uns jeden Tag über den Baum. Unterdessen bestückten und dekorierten einige Familien einen Stand und verkauften und präsentierten Selbstgemachtes und natürlich unseren Waldkindergarten auf dem Brühler Weihnachtsmarkt. Viele fleißige Elfen und Wichtel sind daran beteiligt gewesen. Schön, dass ihr euch dafür Zeit eingeräumt habt und den Stand mit Liebe und Freude gefüllt habt! Danke! Am Donnerstag wurde wieder viel Geheimes gezaubert, von dem kein Wort hier geschrieben wird. Geduld nur, Geduld …bald werdet auch ihr mit strahlenden Augen um dem Weihnachtsbaum herum sitzen und erwartungsvoll ein Geschenkchen überreicht bekommen. Heute haben die Kinder die Tage bis Weihnachten gezählt: 7x schlafen, dann beginnt der heilige Morgen, bis zum Abend dauert es dann nochmal genauso lang wie 7x schlafen! Aber es lohnt sich sicher …

Sankt Martin schallt es durch den Wald

Sankt Martin schallt es durch den Wald

 

Von Elisabeth Reith

„Sankt Martin, Sahankt Martin …“ schallt es immer noch durch den Wald, nachdem das Fest am vergangenen Freitag mehr als nur gelungen gefeiert wurde! Vielen Dank an dieser Stelle für das tolle Vorbereitungsteam und meine Superheldkolleginnen, die in letzter Minute eingesprungen sind und, als hätten sie nie etwas anderes gemacht, das Martinsschauspiel gerockt haben. Das war sehr schön und aus meiner Mamasicht wunderbar rührend zugleich! Eine märchenhafte Kulisse, niedliche Darsteller und eine traditionelle Geschichte wurde uns präsentiert. Zum ersten Mal führten wir die Martinslegende bei den Salamandern auf, was meiner Meinung nach überaus gelungen war. Ich empfand den begrenzten Raum, als sehr warm und gemütlich, wie in einem echten kleinen Theater. Der Wald ist einfach magisch, besonders zu dieser Jahreszeit.Das konnten wir ganz speziell auf unserem Laternenumzug erleben. Für mich, neben meiner Tochter als Hausbewohnerin, dieses Jahr ein echtes Highlight, da wir eine neue Route gelaufen sind, die „wirklich“ durch den Wald führte.

Peter und der Wolf – Musikründchen bei den Salamandern

Kind malt

Von Saskia Latz

Es waren einmal ein Großvater und sein Enkel Peter, die lebten in einem großen Haus mit Gartenzaun mitten im Wald. Doch eines Tages ließ Peter das Gartentor offen …

Na, erkannt? Es geht um das musikalische Märchen Peter und der Wolf, welches die Salamander in den letzten Wochen im Musikründchen kennenlernen durften. Ausgestattet mit einer Musikbox und vielen bunten Bildkarten suchten sich die Kinder einen abgelegenen Ort im Wald oder trafen sich in ihrem Waldhäuschen Waldtraut, um dort der Geschichte zu lauschen. Doch so ein langes Musikstück, will gut vorbereitet sein und so lernten wir zunächst spielerisch, was man unter dem schwierigen Wort Orchester versteht, welche Instrumente es eigentlich gibt, was man braucht um sie zu spielen (Mund, Schläger, Bogen…) und wie sie sich anhören. Mitten im Wald fanden wir dann zusammen heraus, wer im Märchen mitspielt und woran wir die einzelnen Rollen erkennen können. Dabei waren die Salamander vor allem von den Streichinstrumenten des Peter begeistert. Nach dem ersten Hören, bewegten wir uns passend zur Musik selber als kleine Vögel, gefährliche Wölfe oder watschelnde Enten umher und waren beeindruckt, wie gut die Musik uns unterstützt in die Rollen zu finden. Schließlich bekamen die musikbegeisterten Salamander bei ihrem letzten Treffen zu Peter und der Wolf noch eine besondere Aufgabe: während sie noch einmal der Geschichte lauschen durften, sollten sie ein Bild gestalten. Entstanden sind dabei richtige kleine Kunstwerke, die wie in einer richtigen Galerie in der Waldtraut ausgestellt wurden und das Projekt zu einem würdevollen Abschluss brachten.

 

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