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Neues aus dem Waldkindergarten

Überraschung aus dem Max-Ernst-Museum

Kurz vor Weihnachten leuchtete das historische Archivgebäude am Brühler Schloss in bunten Farben. Brühler Kinder waren aufgerufen, das Gebäude mit einem „neuen Anstrich“ zu beleben, indem sie selbst gemalte Bilder einreichten. Die fast 300 eingereichten Bilder wurden dann im Wechsel auf das Gebäude projiziert. An der Aktion beteiligten sich auch die Kinder aus dem Waldkindergarten, die in ihren Kleingruppen fantastische und farbenfrohe Szenen für die Hauswand entwarfen. Dem Max-Ernst-Museum Brühl gefiel die Mal-Aktion so gut, dass das Team kurzerhand per Zufallsziehung einen Workshop-Gutschein verloste. Die fröhliche Gewinnerin ist ein Mädchen aus dem Waldkindergarten, Herzlichen Glückwunsch!

Adventskalender am Rathaus

Am Brühler Rathaus leuchtet zum Advent jeden Tag ein Fenster. Für jedes der 24 Fenster hatten Kindergartenkinder aus Brühl ein selbstgestaltetes Fensterbild eingereicht. So auch die beiden Kindergartengruppen „Molche“ und „Salamander“ des Brühler Waldkindergartens e.V.. Auf dem Bild der „Molche“ versammeln sich Waldtiere um einen nächtlichen Zauberbaum, in dessen Wurzeln sich ein paar freche Zwerge tummeln. Die „Salamander“ ließen einen wunderschönen Weihnachtsbaum aus vielen kleinen Transparent-Papier-Schnipseln leuchten

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Adventsgeschenk

Zur Adventszeit fanden die Kinder eine kleine Überraschung in ihren Fächern: leuchtend rote Trinkflaschen. Die Spende kam von der Kreissparkasse Brühl, die den Kindergarten schon öfter mit Geld- und Sachgeschenken bedacht hat.

Das etwas andere St. Martinsfest

„Wie schön das klingt, wenn jeder singt …“ Nicht abends, wenn es dunkel wird, aber dafür im frischen Morgentau und bei aufsteigender Sonne zogen die Kinder des Waldkindergarten Brühl in diesem Jahr mit Laternen durch den Ville-Wald. Nur ein paar Vögel und Eichhörnchen kamen in den Genuss dieses etwas anderen, aber sehr fröhlichen Martinsumzugs.

St. Martin ist eigentlich eines der beliebtesten Feste im Waldkindergarten Brühl. Natürlich war die Enttäuschung erstmal groß, als klar war, dass das große Martinsfest mit Eltern und Geschwistern in diesem Jahr ausfallen muss. Aber ganz absagen kam dann doch nicht infrage: Gemeinsam mit den Erzieherinnen bereiteten die Kinder ein etwas anderes – aber nicht weniger liebevolles – St. Martinsfest vor. Das Fest fand morgens in den beiden Gruppen getrennt und ohne Eltern statt.

Gerade für die Vorschulkinder ist St. Martin immer mit einem besonderen Ereignis verbunden: Sie bereiten die Geschichte von St. Martin als Theaterstück vor. Und das sollte – wenn auch vor kleinerem Publikum – auf jeden Fall stattfinden: So staunten die kleineren Kinder, wie St. Martin auf seinem Steckenpferd daher ritt und mit dem armen Bettler seinen Mantel teilte, während sich eine Horde Ritter im Wald tummelte.

Und so wird dieses St. Martin wohl als ein ganz Besonderes in Erinnerung bleiben!

Artikel Brühler Schlossbote

Kinder laufen mit Laternen durch den Wald

Spendenübergabe in Arbeitskleidung

Im Waldkindergarten Brühl bereitet man sich auf den Frühling vor: Obwohl noch nicht klar ist, wann der Kindergarten wieder öffnen kann, trafen sich am Samstag einige Familien zum Handwerkertag. Ein Regenwasserkanal war hoffnungslos verstopft und musste neu verlegt werden, der Keller entrümpelt, Dachrinnen gereinigt und das unmittelbare Gelände von Dornen und Efeu befreit werden.

Stefan Grathwohl von der Kreissparkasse Köln entschloss sich kurzerhand dabei zu sein. In diesem Rahmen überreichte er dem Kindergarten eine Geldspende von 1000 Euro: „Ich freue mich, die Arbeit des Waldkindergartens mit einer Spende der Kreissparkasse unterstützen zu können. Draußen sein, spielen, ganz nebenbei von der Natur lernen, ich finde das Konzept des Waldkindergartens absolut unterstützenswert. Außerdem finde ich es toll, mit welchem Engagement die Eltern hier bei der Sache sind. Dafür habe ich mein weißes Hemd und den Anzug zuhause gelassen und mit angepackt.“

Die Eltern hatten an diesem Tag noch einiges zu tun. Denn der Grund für das verstopfte Rohr war gar nicht so leicht zu finden. Erst musste ein langer Graben ausgehoben und später wieder verschlossen werden. Davon ließ sich aber keiner die Laune verderben. Im Gegenteil: Bei Grillwürstchen, Sonnenschein und fröhlich spielenden Kindern kamen am Mittag sogar erste Frühlingsgefühle auf. Schade nur, dass der Waldkindergarten nun vorerst seine Tore schließen muss. Aber wenn er voraussichtlich in einigen Wochen wieder öffnet, ist alles bestens vorbereitet und der Frühling kann wirklich kommen.

Mit Nistkästen gegen Raupen

Eichenprozessionsspinner hatten Brühler Ville-Wald im letzten Sommer immer wieder für Aufsehen gesorgt hatte, da die zahlreich an Eichen gefundenen Raupen des Schmetterlings für Menschen bei Hautkontakts eine ernst zu nehmende Gefahr darstellen. „Im vergangenen Sommer konnten wir mit den Kindergartengruppen einige Plätze nicht aufsuchen, da der Befall so groß war, dass ein erstzunehmendes Gesundheitsrisiko vorlag“, so Silvia Förste, Erzieherin im Waldkindergarten.

Um die regelmäßig aufgesuchten Plätze vorbeugend zu sichern, installierten Kinder und Eltern des Brühler Waldkindergartens Brühl e.V. insgesamt 17 weitläufig verteilte Nistkästen im Waldgebiet rund um den Brühler Wasserturm., weitere 16 folgen noch. Die dort hoffentlich einnistenden Vögel haben die Raupen des Eichenprozessionsspinners nämlich zum Fressen gern und beugen so einer Ausbreitung der lästigen Raupen so auf ganz natürliche Weise vor.

„Eine großartige Aktion, die nicht nur Spaß gemacht hat, sondern hoffentlich auch dabei hilft, dass kleine und große Brühler Bürgerinnen und Bürger in Zukunft den Wald gefahrlos genießen können“, freute sich Vater Richard Mez, der als Kindergartenvater an der Aktion mitmachte.
Die in etwa drei Metern Höhe angebrachten und teilweise von den Kindern bemalten Nistkästen werden zukünftig von den Eltern in regelmäßigen Abständen gewartet und gereinigt.

Artikel Brühler Schlossbote 

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