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Neues aus dem Waldkindergarten

Beim Frühlingsfest im Walde

Hereinspaziert, hereinspaziert:

Hallo ihr lieben Leute,

eine Riesensensation präsentier’n wir heute!

Hier auf unserm’m Rummelplatz gibt’s allerhand zu sehen,

hereinspaziert, hereinspaziert

auf dem Rummel ist es schön.

 

Ein neuer Ohrwurm, den mein Sohn schon weit vor Beginn des Frühlingsfestes mit nach Hause brachte und damit auch bei uns zu Hause die Freude auf den Frühlingsrummel einläutete. Und mit genau diesem Song eröffnete das bunt verkleidete Rummelplatz-Team von Erzieherinnen, Musikanten/Eltern und Kindern das Frühlingsfest, zu dem in diesem Jahr nach langer Corona-Pause auch wieder öffentlich geladen wurde.Die Waldkinder überraschten uns mit einem wundervollen Auftritt. Verkleidet als Käfer, Mäuse, Bienen und Fledermäuse tanzten und sangen, drehten und flatterten sie, mit viel Summ-Summ und Gebrumm, mit den Mücken nur so um die Wette.

Im herrlichsten Licht von einer Frühlingssonne, die durch das frische Blattgrün strahlte, tummelten sich viele fröhliche Gesichter auf dem Platz der Molche. Dieser war wie durch einen Zauber, über Nacht zu einem echten kleinen Rummelplatz geworden. Kunterbunte Bastelblumen und Wimpelketten schmückten den Platz. Überall gab es kleine Stände mit Attraktionen zum Mitmachen, wie Bälle werfen, Riesenseifenblasen und Windräder basteln. Die größte Attraktion war aber wohl für Groß und Klein das Rummelplatz-Buffet, für dessen Zauber alle Eltern, vorab einige Stunden in ihren Küchen beigetragen haben, nebst Grillwürstchen und Getränken. Ich blickte in meinem Dienst hinter der Theke in viele große (Kinder-)Augen, die ihre Bons wie kostbare Juwelen gegen schokoladenüberzogenes Obst und Pizza einlösten. Herrlich.

Ein buntes Treiben, fröhlich und leicht wie der Frühling erfüllte den Platz und brachte Jung und Alt, und Groß und Klein zusammen. Noch lange, nach einem goldenen Sonnenuntergang, wurde an diesem Tag der Frühling im Wald gefeiert.

 

 

 

Öffentliches Frühlingsfest im Waldkindergarten

Am Samstag den 30. April von 15 bis 19 Uhr sind alle kleinen und großen Brühler:innen herzlich eingeladen mit uns beim öffentlichen Frühlingsfest des Waldkindergarten Brühl e.V. zu feiern. Es gibt Kuchen, Fingerfood, Bratwurst (natürlich auch vegan), Dosenwerfen Riesenseifenblasen, Musik und mehr!

Wir freuen uns auf euch!

 

 

Alle Jahre wieder …

… erstrahlt das Brühler Rathaus in weihnachtlichem Glanz und darf sich mit 24 liebevoll gestalteten Fensterbildern schmücken. Die liebgewonnene Tradition der Adventsfenster wurde auch in diesem Jahr fortgesetzt und die Waldkindergartengruppe „Die Salamander“ schmückte das dritte Türchen mit einem tollen Sternbild.

 

Volle Kraft voraus: Weihnachten

 

Die Kinder singen auf dem Brühler Erlebnismarkt
Ein Wochenbericht von Elisabeth Reith

Am Montag trafen sich die Jäger im Wald zur Treibjagd, da wurde bestimmt schon der eine oder andere Hirsch-/Reh-Wildschweinbraten für Weihnachten geschossen. Für uns hieß es deshalb Platztag. Denn: wer möchte schon mit einem Wildschwein verwechselt werden? Wir ölten unsere Singstimmen und ließen unsere Weihnachtslieder über den Platz erklingen, sanfte Gitarrenklänge wurden dazu gezupft. Am Dienstag feierten wir überraschenderweise mit Felix Geburtstag, hip hip – hurra! Kann es schönere Überraschungen geben? Herzlichen Glückwunsch zu deinem 4. Geburtstag, lieber Felix. Außerdem riefen wir zur Generalsingprobe. Ein letztes Mal, bevor es auf die „große“ Bühne ging, wurden die Lieder gesungen. Natürlich geht so eine Probe immer in die Hose, so sollte es aber auch sein, denn ihr wisst ja, was man sagt?! Wenn die Generalprobe in die Hose geht, wird der Auftritt ein voller Erfolg. Trotzdem drängte sich gemischte Aufregung und ein mulmige Vorahnung ein. Die Kinder konsumieren unseren Gesang lieber und singen gerade nur temporär mit. Jedoch singen sie während ihres Spiels immer sehr schon, kennen alle Texte auswendig und halten jeden Ton. Das wird schon!! Zweifel alle beiseite geschoben und weiter in die Weihnachtsbäckerei. Denn neben Gesang und Geburtstag wurde heute auch gebacken, womöglich sind es die leckersten Plätzchen der Welt geworden – Rezept hängt an! Und dann war es nach dem Kindergarten endlich soweit. In der Dämmerung trafen wir uns auf dem Erlebnismarkt und nach kurzer Orientierungsphase standen wir auch schon auf der Bühne. Thorsten, (Jimmys Papa), führte sehr spontan, aber höchst souverän und charmant durch den Auftritt, die Band rockte tierisch und rettete den ein oder anderen Tonlagenpatzer meinerseits, höhö! Aber die Kinder berührten mal wieder die Herzen aller Menschen, die sie sehen und hören konnten. Alle, die es verpasst haben, wirklich schade, aber es gibt immer ein nächstes Mal!!! Am Mittwoch ging es zum Piratenschiff, Bewegung, Ortswechsel, nasse Waldluft – das tut gut! Die Hälfte der Gruppe ging früher zurück, um noch in der Geschenkewerkstatt tätig zu sein und unseren Weihnachtsbaum zu schmücken. An dieser Stelle möchten wir noch ein dickes Dankeschön an Familie Frede übersenden. Wir freuen uns jeden Tag über den Baum. Unterdessen bestückten und dekorierten einige Familien einen Stand und verkauften und präsentierten Selbstgemachtes und natürlich unseren Waldkindergarten auf dem Brühler Weihnachtsmarkt. Viele fleißige Elfen und Wichtel sind daran beteiligt gewesen. Schön, dass ihr euch dafür Zeit eingeräumt habt und den Stand mit Liebe und Freude gefüllt habt! Danke! Am Donnerstag wurde wieder viel Geheimes gezaubert, von dem kein Wort hier geschrieben wird. Geduld nur, Geduld …bald werdet auch ihr mit strahlenden Augen um dem Weihnachtsbaum herum sitzen und erwartungsvoll ein Geschenkchen überreicht bekommen. Heute haben die Kinder die Tage bis Weihnachten gezählt: 7x schlafen, dann beginnt der heilige Morgen, bis zum Abend dauert es dann nochmal genauso lang wie 7x schlafen! Aber es lohnt sich sicher …

Sankt Martin schallt es durch den Wald

Sankt Martin schallt es durch den Wald

 

Von Elisabeth Reith

„Sankt Martin, Sahankt Martin …“ schallt es immer noch durch den Wald, nachdem das Fest am vergangenen Freitag mehr als nur gelungen gefeiert wurde! Vielen Dank an dieser Stelle für das tolle Vorbereitungsteam und meine Superheldkolleginnen, die in letzter Minute eingesprungen sind und, als hätten sie nie etwas anderes gemacht, das Martinsschauspiel gerockt haben. Das war sehr schön und aus meiner Mamasicht wunderbar rührend zugleich! Eine märchenhafte Kulisse, niedliche Darsteller und eine traditionelle Geschichte wurde uns präsentiert. Zum ersten Mal führten wir die Martinslegende bei den Salamandern auf, was meiner Meinung nach überaus gelungen war. Ich empfand den begrenzten Raum, als sehr warm und gemütlich, wie in einem echten kleinen Theater. Der Wald ist einfach magisch, besonders zu dieser Jahreszeit.Das konnten wir ganz speziell auf unserem Laternenumzug erleben. Für mich, neben meiner Tochter als Hausbewohnerin, dieses Jahr ein echtes Highlight, da wir eine neue Route gelaufen sind, die „wirklich“ durch den Wald führte.

Peter und der Wolf – Musikründchen bei den Salamandern

Kind malt

Von Saskia Latz

Es waren einmal ein Großvater und sein Enkel Peter, die lebten in einem großen Haus mit Gartenzaun mitten im Wald. Doch eines Tages ließ Peter das Gartentor offen …

Na, erkannt? Es geht um das musikalische Märchen Peter und der Wolf, welches die Salamander in den letzten Wochen im Musikründchen kennenlernen durften. Ausgestattet mit einer Musikbox und vielen bunten Bildkarten suchten sich die Kinder einen abgelegenen Ort im Wald oder trafen sich in ihrem Waldhäuschen Waldtraut, um dort der Geschichte zu lauschen. Doch so ein langes Musikstück, will gut vorbereitet sein und so lernten wir zunächst spielerisch, was man unter dem schwierigen Wort Orchester versteht, welche Instrumente es eigentlich gibt, was man braucht um sie zu spielen (Mund, Schläger, Bogen…) und wie sie sich anhören. Mitten im Wald fanden wir dann zusammen heraus, wer im Märchen mitspielt und woran wir die einzelnen Rollen erkennen können. Dabei waren die Salamander vor allem von den Streichinstrumenten des Peter begeistert. Nach dem ersten Hören, bewegten wir uns passend zur Musik selber als kleine Vögel, gefährliche Wölfe oder watschelnde Enten umher und waren beeindruckt, wie gut die Musik uns unterstützt in die Rollen zu finden. Schließlich bekamen die musikbegeisterten Salamander bei ihrem letzten Treffen zu Peter und der Wolf noch eine besondere Aufgabe: während sie noch einmal der Geschichte lauschen durften, sollten sie ein Bild gestalten. Entstanden sind dabei richtige kleine Kunstwerke, die wie in einer richtigen Galerie in der Waldtraut ausgestellt wurden und das Projekt zu einem würdevollen Abschluss brachten.

 

Die Feuerkinder zu Besuch beim Bauern

Von Saskia Latz

Donnerstag ist Kleingruppentag. Das wissen die Waldkindergartenkinder genau. Jede Kleingruppe trifft sich mit ihrer Erzieherin im Wald, um ein besonderes Angebot zu erleben. Doch an einem Donnerstag im Oktober war bei einer Kleingruppe alles ein wenig anders: Die Feuerkinder der Salamander und der Molche trafen sich gemeinsam beim Bauern, der sie eingeladen hatte, ihn auf seinem Hof in Brühl-Pingsdorf zu besuchen. Dort angekommen, durften die Feuerkinder gleich leckeres Obst und Gemüse probieren. Der Bauer zeigte ihnen seinen Hof und erklärte einiges zum Anbau. Nach einem leckeren Frühstück im Sitzkreis aus Gemüsekisten, konnten noch die Traktoren, mit ihren Reifen, größer als die Feuerkinder selbst, bestaunt werden und schließlich wurden am Ende bunte Möhren als Mitbringsel für die im Wald gebliebenen Kinder gekauft. Zusammen wanderten wir zurück in den Wald, bis sich im Kletterwald unsere Wege trennten. Die Feuerkinder sind sich sicher: Sie wollen sich schon ganz bald wieder zur gemeinsamen Feuergruppe, Feuer-Molche und Feuer-Salamander zusammen im Wald treffen. Wir danken Bauer Heuser, dass wir ihn so spontan besuchen durften und freuen uns, wenn wir im nächsten Jahr wieder kommen können – vielleicht ja zur Kartoffelernte?!

 

Willkommen im Wald – Eingewöhnung im Waldkindergarten

Willkommen im Wald – Eingewöhnung im Waldkindergarten

von Iris Jansen

Aufgewühlt könnte man die Zeit, kurz vor der Eingewöhnung beschreiben. Eine Mischung aus Melancholie, die den Schmerz des Abschieds der wohl innigsten Zeit von Eltern und Kind und nahezu sehnsüchtiger Erwartung, die den Schritt in einen neuen Lebensabschnitt verkörpern, machten sich in uns breit.

Schon lange bevor es losging, erzählte ich meinem Sohn vom Waldkindergarten. Wir besuchten die Plätze der Kinder im Wald und zelebrierten an einem Sonntagmorgen sogar einen kleinen Morgenkreis — das kannten wir vom Tag der offenen Tür — mit Butterbroten und Tee am Platz der Salamander. So hatte er wenigstens schon mal eine Ahnung, was ihn erwarten würde, dachte ich. Denn als zugezogenes Großstadtkind, plötzlich im Wald ‘ausgesetzt’ zu werden, würde schon eine große Veränderung des täglichen Lebens bedeuten. Mit Erfolg, denn seine Vorfreude wurde riesig groß. Wunderbar!

An unserem ersten Morgen wachten wir noch vor dem Wecker auf und sprangen beim Stichwort ‘Waldkindergarten’ förmlich in unsere neue Outdoor-Kleidung! Ja, auch ich hatte mich neu eingekleidet, da ich mit mindestens vier Wochen Dabeisein im Wald gerechnet (oder mir vielleicht sogar erhofft) hatte. Als wir eintrafen, am Platz des Morgenkreises, waren die Erzieherinnen gerade dabei Hängematten aufzuhängen und Decken als Lese-Inseln auszulegen. Die Bezugserzieherin meines Sohnes, empfing ihn herzlich und lud ihn ein, sich zu Ihr zu gesellen, um mit Ihr und den anderen Kindern, die gerade eintrudelten, ein Buch zu lesen.

Als alle da waren, ertönte ein sanfter Gesang aller Erzieherinnen, der die Kinder erinnerte, sich nun die Sitzmatte zu schnappen und in den Kreis zu kommen. Als Mama in der Eingewöhnung durfte ich mitmachen. ‘Der Kreis ist geschlossen’, sprachen alle im Chor und hielten sich dabei an den Händen. Es folgten die Morgenrituale. ‘Wer ist das Lorfalon?’, welches ausgewählt wird und dann aussuchen darf, welches Spiel gespielt, welches Lied gesungen wird und zu welchem Platz es an diesem Tag gehen würde. Dabei ging die Sonne auf und begrüße uns auf magische Weise durch das Blätterdach des Waldes. Mein Herz wurde riesengroß und ich nahm all diesen neuen Zauber in mir auf. Ich wusste tief im Innern, dass es jede Mühe wert war, diesen Waldkindergarten für meinen Sohn zu finden.

Wir verbrachten den ersten Tag am Kletterwald Platz, wo wir entdeckten, dass Waldkinder mit echtem Werkzeug arbeiten dürfen. Natürlich altersgerecht aufgeteilt und nur mit vorheriger ‘Prüfung’ für fortgeschrittenes Werkzeug, aber schon mein Sohn durfte mit einer richtigen Raspel Stöcke bearbeiten und tat dies die ersten Tage mit Begeisterung und kaum etwas anderes. Die Mädchen spielten Pferde, ein paar der Jungs hatten Trolle im Wald entdeckt, die großen Jungs hämmerten mit Schutzbrillen Steine auf, die innen drin magisch glitzerten, die kleinsten bastelten und malten. Mittendrin die neuen Eltern, deren Kinder sich alle auf sehr natürliche Weise einfanden.

WILLKOMMEN, so fühlten wir uns als ‘Neulinge’ in dieser eingeschworenen Gemeinschaft

Am folgenden Tag ging es zum Birkenhain, an dem wir den ersten Geburtstag eines Waldkindes miterleben und feiern durften. Beim Frühstück auf dem ‘Waldsofa’ fiel die Morgensonne auf die Wimpelketten, die die Erzieherinnen zur Feier des Tages in den Bäumen aufgehängt hatten. Die Kinder verspeisten Geburtstags-Muffins und das Geburtstagskind wurde mit einer Feuerkrone aus Filz gekrönt, denn es wurde mit dem neuen Lebensjahr ganz offiziell ein ‘Feuerkind’ (Die Altersgruppen der Kinder sind hier in Elemente aufgeteilt). Die Kinder kletterten auf Bäume, bastelten, malten und ich durfte schon zum ersten Mal ein Ründchen spazieren gehen (die erste kurze Trennung) und: Ich wurde nicht vermisst!

So folgten noch weitere aufregende Tage, an denen wir all die zauberhaften Plätze der Salamander im Wald kennenlernen durften und nach bereits einer Woche war die Eingewöhnung für uns abgeschlossen. Einerseits super, weil es meinem Sohn hier so gut gefällt und er in so kurzer Zeit Vertrauen gefasst hat, andererseits schade, denn ich hätte gerne noch viele Wochen mehr die Vormittage im Wald verbracht …! So kommt es hin und wieder vor, dass ich — wenn es die Zeit erlaubt — mein eigenes Morgenritual mit Frühstück am Waldsee zelebriere, bevor ich in den geschäftigen Tag starte. Von unseren Kindern kann man eben immer wieder etwas Neues lernen.

Danke für all das Wunder, was wir durch Euch erleben dürfen, liebes WAKI Team! Wir freuen uns auf alles, was noch kommt!

Waldkindergarten lernt mit Eichenprozessionspinner umzugehen

Waldkindergarten lernt mit Eichenprozessionspinner umzugehen

von Ralph Heiden

Ende Juli, kurz vor der Schließung des Kindergartens zur Sommerpause, hat das Team des Waldkindergartens Brühl e.V. die Saison der Eichenprozessionsspinner (EPS) offiziell für beendet erklärt. Seit Ende Mai hatten Freiwillige aus der Elternschaft in regelmäßigen Patrouillen die angestammten Plätze der Kinder im Wald auf Befall mit Eichenprozessionsspinnerraupen kontrolliert.

Gelernt, mit der Gefahr umzugehen

Die Eichenprozessionsspinner treten seit drei Jahren verstärkt im Brühler Ville-Wald auf und das Anwachsen der Population dürfte noch nicht beendet sein. Die Brennhaare der harmlos wirkenden Raupen sind für Mensch und Tier gefährlich, weil sie bei Hautkontakt allergische Reaktionen auslösen können. Die Kinder lernen jedes Jahr vor Saisonbeginn, dass sie sich vor den Raupen besonders in Acht nehmen müssen, genauso wie etwa vor den ebenfalls im Wald vorkommenden Giftpilzen. Erzieherinnen und Elternschaft des Waldkindergartens haben mittlerweile gelernt, sich auf die anfangs schwer einzuschätzende Gefahr einzustellen. Hierbei bestand ein guter Austausch mit dem für den Ville-Wald zuständigen Förster Uwe Fandler, der Stadt Brühl und dem benachbarten Kletterwald „Schwindelfrei“, der die Elterninitiative tatkräftig unterstützt.

Wie geht der Waldkindergarten bei Sichtung von Eichenprozessionsspinnerraupen vor? Werden nur einzelne Tiere an den festen Waldplätzen der Kinder vorgefunden, führt dies zunächst zu verstärkter Beobachtung durch Eltern und Erzieherinnen. Handelt es sich um ganze Nester, werden diese entweder entfernt oder der entsprechende Bereich für die Kinder gesperrt. Soweit der direkt am Wasserturm gelegene Waldkindergarten-Platz „Die Molche“ betroffen ist, sorgt der hier zuständige Stadtservicebetrieb für die Entfernung der Nester. Auch wurden bereits Fallen testweise eingesetzt, um die Tiere einzufangen. Bislang konnten größere Beeinträchtigungen des Kindergartenbetriebs so vermieden werden.

Natürliche Fressfeinde anlocken

Für die Elternschaft des Waldkindergarten Brühl e.V. bleibt auch nach dem Sommer genug zu tun: Um Vögel als natürliche Fressfeinde der EPS anzulocken, haben die Eltern in Absprache mit dem Förster etliche Nistkästen an den Plätzen der Kinder im Wald aufgehangen. Diese gilt es, nach Ende der Nistzeit zu kontrollieren und zu säubern. Bis zum nächsten Frühjahr ist dann Zeit, im Austausch mit anderen Betroffenen eine Strategie für die kommende Saison zu erarbeiten.

Infotag zur Aufnahme im Waldkindergarten

Infotag zur Aufnahme im Waldkindergarten

Am 25. Oktober 2021 informiert der Waldkindergarten Brühl e.V.  Eltern, die ihre Kinder gerne für das Kindergartenjahr 2022/2023 anmelden möchten, vor Ort auf dem Platz der “Molche”. Interessierte Eltern bekommen an diesem Vormittag einen lebhaften Einblick in den Kindergartenalltag und lernen den Tagesablauf im Wald kennen. Die Kindergartenleiterin Katja Sonntag und Eltern aus dem Vorstand stehen an diesem Vormittag bereit, um Fragen rund um den Kindergarten und Aufnahmeverfahren zu beantworten.

Treffpunkt für den Infotag am 25. Oktober ist um 8:15 Uhr der Parkplatz am Wassserturm, Liblarerstraße 185. Eine Anmeldung vorab ist notwendig unter: aufnahme@wakibruehl.de . Aufgrund der Corona-Situation bitten wir darum, dass nur ein Elternteil (ohne Kind) teilnimmt.  Außerdem gilt die 3G-Regel. Ein entsprechender Nachweis ist vorzuzeigen.

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