Waldkindergarten Brühl : Rundum lebendig

„Regeln und Plaketten machen stolz und sicher“ (Elternbefragung 2011)

Das Lehren und Lernen im Wald geschieht im Freispiel, im offenen Angebot, der gezielten Kleingruppenaktivität, an Festen,... Kinder im Waldkindergarten erleben und lernen in erster Linie aus erster Hand. Die Lernfelder orientieren sich in der Regel an der Lebenswelt der Kinder, werden von Kindern, vom Wald und den Gezeiten, von den Erzieherinnen, vom Umfeld,... initiert. Die Kinder erleben sich als aktiv Handelnde, als Weltveränderer und Weltverbesserer. Ihr Handeln wird in den größeren Kontext gesetzt, der Blick darauf gelenkt, welche Folgen die Handlung, z.B. für die Generationen nach uns, für andere Lebewesen,... hat. 

Lernen im Waldkindergarten ist durch das Lernen aus eigener Erfahrung und eigenem Erleben nachhaltig. Die Kinder erfahren interkulturelles Bewußtsein und werden unabhängig von ihrem Geschlecht gefördert. 

Neben der intensiven Freispielzeit, dem Lernen am Wegesrand und auf den Waldplätzen sind der Morgenkreis, die Frühstücksrunde, offene Angebote durch die Erzieherinnen, Projektwochen, Jahresthema, Feste, Elternangebote, Abschlusskreis,... Lernorte im Waldkindergarten. Einmal wöchentlich treffen sich die Kinder in altershomogenen Kleingruppen (Erdgruppe, Wassergruppe, Feuergruppe, Luftgruppe) in denen Projektthemen und Kinderthemen altersgemäß umgesetzt werden.

 

Kinder im Waldkindergarten:

Spielen, malen, basteln, kleben, schneiden, töpfern, kneten, formen, modellieren , sägen, hämmern, schnitzen, feilen, raspeln, schaukeln, schwingen, wippen, rotieren, springen, klettern, gleiten, rollen, balancieren, kriechen, ziehen, schieben, heben, werfen, fangen, gehen, rennen, schleichen, hüpfen, stapeln, betrachten, sammeln, dokumentieren, sprechen, erzählen, hören zu, zählen, rechnen, lesen, lachen, diskutieren, streiten, schlichten, fantasieren,... 

Wir lernen mit allen Sinnen von und mit:

Papier, Pappe, Malunterlagen, Stiften, Scheren, Kleber, Kleister, Ton, Lehm, Sand, Erde, Holz, Steinen, Stoff, Bilderbüchern, Spielen, Bestimmungsbüchern, Geschichten, Sprüchen, Liedern, Fingerspielen, Wortspielen, Zähluhr, Reimen, Umdichtungen, Hand- und Fingerpuppen, Seilen, Schwungtuch, Decken, Matten, Hängematten, Musikinstrumenten, Geräuschen, Lauten, Pflanzen, Tieren, Tierbauten, -spuren, -exkrementen, -behausungen, Skeletten, anderen Kindern, Eltern, Erzieherinnen, Fachleuten (Imker, Förster, Feuerwehrmann, Polizist, Lehrer,...) 

„Es macht Spaß, die Projekte zu verfolgen und die Kinder zeigen regelmäßig und stolz ihr Werk“ (Elternbefragung 2011)