Waldkindergarten Brühl : Rundum lebendig

Die Zecken
Es gibt zwei Krankheiten, die Zecken übertragen können. FSME (Frühsommer- Meningoenzephalitis) und Borreliose.
Brühl gehört nicht zu den FSME-Risikogebieten.
Es wird davon ausgegangen, dass sich die Borreliose-Erreger erst nach ca. zwölf Stunden bilden. Somit ist ein regelmäßiges, gründliches Absuchen nach dem Waldbesuch eine gute Prävention. Beim Entfernen einer festgebissenen Zecke sollte man eine gute Zeckenzange zur Hilfe nehmen. Diese fasst die Zecke direkt vor dem Kopf ohne ihren Darminhalt in den Wirtskörper zu pressen. Hängen-gebliebenes Beißwerkzeug bedeutet keine Gefahr. Dieses stößt der Körper in der Regel nach einigen Tagen von selbst ab. Eine weitere Vorsorgemaßnahme bietet eine angemessene Kleidung (siehe Punkt Kleidung im Sommer)

 


Der Fuchsbandwurm
Der Fuchsbandwurm ist ein Parasit, dessen Eier der Mensch aus dem Kot des Endwirtes (Fuchs, Katze, Hund) aufnimmt. Dies kann zum einen durch einen engen Tierkontakt mit dem eigenen Haustier oder durch konterminierte Lebensmittel geschehen. Der Mensch nimmt die Fuchsbandwurmeier über den Mund auf.
Menschen, die sich mit dem Kleinen Fuchsbandwurm infiziert haben, können an Echinococcose (Befall innerer Organe mit einem Zwischenstadium des Fuchsbandwurms) erkranken, dies ist aber nicht zwangsläufig der Fall.
Einen präventiven Schutz findet der Mensch nur in der vorbeugenden Handlung. Pilze, Waldfrüchte und Freilandgemüse sollten vor dem Verzehr gründlich gewaschen und wenn möglich gekocht werden. Alternativ zum Kochen kann man auch alles trocknen. Innerhalb weniger Tage sterben die Fuchsbandwurmeier ab.
Für uns im Waldkindergarten heißt das: Das Essen der Waldfrüchte ist grundsätzlich tabu.
Die Hände werden vor dem Essen gründlich mit Seife gewaschen.

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