Waldkindergarten Brühl : Rundum lebendig

Die Schulfähigkeit gehört besonders im Bereich des Waldkindergartens mit zu den viel diskutierten Themen. Nicht nur Eltern und Pädagog/in/en, sondern auch Erziehungswissenschaftler/innen wollen wissen, ob eine gute Schulvorbereitung im Waldkindergarten möglich ist.
Stellen wir uns die Frage, wie Kinder lernen, so führt uns die Antwort immer zu den Sinnen. Kinder lernen vor allem durch Beobachten, Experimentieren, Nachahmen und Spielen. Dies geschieht mit allen Sinnen. Je mehr Sinne gleichzeitig angeregt werden, umso besser lernen Kinder. Hier ist der Wald ein großartiger Lehrmeister, denn in keiner anderen Umgebung – sei sie auch noch so reizvoll – werden so viele Sinne angesprochen wie in der Natur. Wir hören vielfältige Geräusche der Umgebung, wir empfinden das Wetter, den Wind, die Temperatur, wir riechen, fühlen und spüren. Wir sehen…
Schulen achten bei der Frage der Einschulung gleichermaßen auf kognitive, körperliche, soziale und emotionale Voraussetzungen. Die Ängste der Eltern drehen sich dagegen häufig um Fragen wie: Hat mein Kind genug Praxis im Umgang mit Stiften, Schere und ähnlichem? Können Waldkinder überhaupt ruhig sitzen? Hierzu können wir aus unserer Erfahrung sagen: Ja, auch im Wald führen wir Mal- und Bastelangebote durch. Trotzdem möchten wir darauf hinweisen, dass Eltern in jedem Fall ihren Kindern kreatives Werken zu Hause ermöglichen sollten. Stillesitzen, d.h. sich in Ruhe in eine Sache vertiefen, sich zu konzentrieren, ist eine Qualität, die der Wald mit sich bringt. Sensible Erzieherinnen respektieren das "Versinken" der Kinder in ihr Tun und stören sie nach Möglichkeit nicht darin.

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15.12.2017 16:00 - 16:25

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