Waldkindergarten Brühl : Rundum lebendig

Kinder besuchen unseren Kindergarten, um sich im Spiel und im sozialen Miteinander in allen ihnen möglichen Entwicklungsbereichen weiter zu bilden, zu fordern und um herausgefordert zu werden. 

Bei der Elternbefragung im Mai 2011 hoben die Eltern besonders folgende Aspekte der pädagogischen Arbeit hervor: 

In unserem Waldkindergarten 

„…erlebt sich mein Kind in einer Gemeinschaft und übt soziales Verhalten“ 

„…wird bei meinem Kind ein tiefes Verständnis für Natur und Naturprozesse geweckt“ 

„…erlebt mein Kind eine Verbundenheit zur Natur und zu sich selbst.“ 

„… wird mein Kind bei der Entwicklung seiner Selbstständigkeit unterstützt“ 

 

 

Die Entwicklung von Selbstbewusstsein, Eigenständigkeit und Identität ist die Grundlage jeden Bildungsprozesses.

 

Die Rolle der Erzieherin

Die Erzieherin versteht sich als mitlernende Person. Sie unterstützt das Kind darin seinen individuellen Bildungsweg zu verfolgen. Die Erzieherin greift die Interessen und Ideen der Kinder auf und unterstützt das Kind wenn nötig darin und plant gemeinsam mit den Kindern und ihren Kolleginnen wie sie Bildungsziele in Projekten und Angeboten umsetzen kann.

 

 

Durch Spiele, anschauliche Wissensvermittlung, Wahrnehmungsübungen, Bauen, Gestalten, über Kunst, Musik und Geschichten wird Interesse geweckt, ökologisches Verständnis und soziales Miteinander gefördert.

 

 

Im Waldkindergarten, einem Ort ohne Wände und Dach, gibt die Erzieherin den Kindern durch feste Strukturen und wiederkehrende Rituale Orientierung und Sicherheit.

 

 

Zusammenarbeit mit den Kindern

Regeln, Feste, Projekte, Kleingruppeninhalte, der Tag im Wald,... werden im Prozess gemeinsam mit den Kindern gestaltet. Kinder können durch Kindermitbestimmung Entscheidungen treffen, die Folgen von Entscheidungen erleben und in der Reflexion daraus lernen.

 

Zusammenarbeit mit den Eltern

Der Waldkindergarten lebt von der guten und partnerschafltlichen Zusammenarbeit zwischen Eltern und pädagogischem Team. Die Erziehung des Kindes wird als gemeinsame Aufgabe betrachtet, bei der sich Elternhaus und Kindergarten ergänzen. Neben dem täglichen Kurzaustausch in der Bring- und Abholphase treffen sich die Eltern zu Beginn der Kindergartenzeit häufiger, anschließend mindestens einmal jährlich zum ausführlichen Entwicklungsgespräch in dem der derzeitige Entwicklungsstand und die aktuellen Bildungsaufgaben des Kindes besprochen werden.

 

Die Arbeit der vier Erzieherinnen wird von den Eltern sehr positiv bewertet. Besonders wertgeschätzt wird „ihre Freude und ihr Engagement“, „ihr persönliches Zugehen auf die Eltern und ihre Feinfühligkeit in bezug auf die Kinder“, ihre „Kompetenz“ und gute „Teamwork“ (Elternbefragung 2011)

 

Zusammenarbeit mit der Schule

Der Waldkindergarten trifft sich regelmäßig zum Austausch mit Brühler Grundschulen und Kindergärten in einem Arbeitskreis. Außerdem stehen die Erzieherinnen im Kontakt zu den zukünftigen Grundschulen, streben gegenseitige Hospitationen an und geben auf Wunsch der Eltern die Abschluss-Bildungsdokumentation an die zukünftige Grundschule ihres Kindes weiter.