Datenschutz Erklärung öffnen

Herzlich willkommen in unserem Waldkindergarten!
Der Waldkindergarten Brühl e.V. ist anerkannter Träger der freien Jugendhilfe. Der Verein führt zwei Waldkindergärten: die Molche und die Salamander. Beide Kindergärten werden unter dem gleichen Träger, der gleichen Kindergartenleiterin und… mehr»
  • Pädagogisches Konzept

    Jedes Kind steckt voller Ideen und voller Lebenskraft. Diese zu entdecken und in der Gemeinschaft mit Natur und Menschen zu entfalten, sehen wir als Voraussetzung für ein aktives und glückliches Leben. » weiterlesen
  • Die Rolle des Waldes

    Jedes Kind findet entsprechend seines individuelles Entwicklungsstandes im Wald eine reizvolle, anregungsreiche Umgebung, an der es sich ausprobieren, kennenlernen und persönlich weiter entwickeln kann. » weiterlesen
prev next

Der Waldkindergarten

 

Der Waldkindergarten Brühl e.V. ist anerkannter Träger der freien Jugendhilfe. Der Verein führt zwei Waldkindergärten: die Molche und die Salamander. Beide Kindergärten werden unter dem gleichen Träger, der gleichen Kindergartenleiterin und dem gleichen Konzept geführt ...mehr»

Die Waldhüpfer

 

An drei Vormittagen (Mo,Mi,Fr,) begleiten jeweils zwei erfahrende Waldbetreuer die ganz Kleinen ab 1,5 Jahren in den Wald. Wie die "Großen" im Waldkindergarten erkunden auch die kleinen Waldkinder die vielen Tiere, die Pflanzen, Steine, Äste und was sich sonst alles … mehr»

Termine

Okt
8

08.10.2018

Okt
28

28.10.2018

Jede Jahreszeit birgt ihre eigenen Qualitäten und speziellen Möglichkeiten für uns.

 


Frühling
Dass im Frühling von der Zeit des Erwachens die Rede ist, erleben wir im Waldkindergarten hautnah. Wir haben selbst mitunter unter der Kälte gelitten, mussten uns anstrengen warm zu werden, fühlten uns eingeschränkt in unserer dicken Bekleidung. Der Boden war oft hart gefroren - nichts zu buddeln. Flora und Fauna hatten sich im Winter zurückgezogen. Umso mehr wird jetzt die wieder erwachende genossen. Zuerst taut der Boden. Dann nehmen wir Woche für Woche neue Frühlingsboten wahr. Das erste Grün, die ersten Knospen, Schneeglöckchen werden freudig begrüßt. Jeden Tag entdecken wir Neues. Die erste Nacktschnecke, die erste Hummel, ein Schmetterling. Tag für Tag hören wir mehr Winterheimkehrer in den Bäumen singen. Ganze Schwärme werden am Himmel lauthals begrüßt. Alles entspannt sich. Die Spaziergänge werden wieder ruhiger, nicht länger stehen Bewegung und Warmhalten im Vordergrund. Die Kinder vertiefen sich in ihre Entdeckungen und lassen sich viel Zeit beim Vorankommen. Ein Verhalten das wir in dieser Intensität im Winter weniger beobachten.
Sommer
Der Sommer mit seinen vermehrten Schönwetterphasen und der hohen Temperatur bietet viele Möglichkeiten, Projekte durchzuführen. Neben der grundsätzlichen Bewegungsfreude der Kinder die in dieser Jahreszeit besonders unbeschwert ausgelebt wird, bieten die Erzieherinnen verstärkt feinmotorische Tätigkeiten an. Es kann nach Herzenslust geklebt, geschnitten und gefädelt werden. Wir haben eine Arbeitsunterlage aus Hartschaum die als Tisch am Boden genutzt wird. So können wir im Wald jede Bastelarbeit anbieten - wie im Regelkindergarten.
Manchmal hängen wir bis zu drei Hängematten auf. Diese werden als Schaukel für ein bis drei Kinder genutzt. Hierhin kann sich ein Kind zurückziehen, wenn es ruhebedürftig ist oder allein sein möchte. Die Kinder entdecken die Bücherkiste neu und nehmen sich Zeit, zu schmökern oder lassen sich etwas vorlesen.
Herbst
Der Herbst ist eine besonders spannende Jahreszeit. Der Wandel der Natur entfaltet sich mit Pracht und Fülle. Die Kinder sammeln Baumfrüchte und verarbeiten diese.
Herbst ist Erntezeit. Wir gehen Äpfel pflücken. Wir verarbeiten das gesammelte Obst. Ob wir dieses Jahr mehr Glück haben und genug Brombeeren finden, um Marmelade einkochen zu können? Ähnlich wie Frederick, der Mäuserich in dem Buch von Leo Lionni, sammeln wir Farben.
Winter
Der Winter ist die Rückzugsphase der Natur. Diesem Rhythmus folgen auch wir. Im Winter frühstücken wir im Container. Während längerer Kältephasen werden verstärkt Spiel, Bastel- und Leseangebote drinnen durchgeführt. Und wenn’s längere Zeit richtig nasskalt ist, verwöhnen wir uns auch mal mit einem „Hausbesuch“ bei einer Familie. Ansonsten gehen wir viel im Wald spazieren. Bewegungsspiele und Tänze werden immer wieder angeboten, damit alle warm bleiben. Aber der Winter bringt nicht nur Anstrengung und kalte Füße, sondern auch ein warmes Herz. Und das nicht nur im übertragenen Sinne. Der Körper muss richtig arbeiten, um die Zeit draußen gut zu überstehen. Jedes Kind muss lernen, sein Körpergefühl richtig einzuschätzen und auszudrücken, ob ihm warm oder kalt ist. Schwitzen kann tückisch sein, wenn man hinterher wieder abkühlt. Die Erzieherinnen unterstützen die Kinder darin, auf die Signale des Körpers zu achten und machen sie darauf aufmerksam, wann es Zeit ist, Kleidung abzulegen oder wieder anzuziehen. Auch dies ist ein Weg, eigene Grenzen wahrzunehmen, sich und seinen Körper wahrzunehmen. Das soziale Miteinander wächst, wenn alle erfahren haben, wie gemein kalte Finger sind. Die Kinder helfen sich gegenseitig beim Warmwerden, teilen die begehrten Wärmekissen und heißen Getränke…
Alle lernen die „guten“, trocken-kalten Tage von den nasskalten zu unterscheiden und sich darüber zu freuen, wenn wir einen „guten“, windstillen Tag haben.
Den immer wiederkehrenden Rhythmus der Natur so intensiv zu erfahren, anstrengende Tage aushalten zu können, sich selbst einschätzen zu lernen, sind Werte, die die Kinder ihr ganzes Leben lang mit sich tragen werden. Sie finden einen eigenen Rhythmus im Einklang mit dem Umfeld. Es ist nicht immer einfach für die Kinder, die Tage im Wald zu bewältigen. Es gibt Tage im Winter, an denen wir die Kälte einfach satt haben und trotzdem wieder in den Kindergarten müssen. Auf diese Weise lernen wir, mit Frustration umzugehen. Aber umso mehr wird dann die Sonne begrüßt, die Wärme genossen. Wir haben eine Herausforderung bewältigt und werden mit mehr Bewusstsein für uns und unsere Umwelt belohnt. Auch Sozialkompetenzen haben wir dadurch erworben. Dies gehört mit zu dem Handwerkszeug, das die Kinder mit ins Leben nehmen. Das kann ihnen helfen aufrechte, verantwortungsbewusste, glückliche Menschen zu werden.

Seit Juni 2008 gibt es sie: die Waldhüpfer.

An drei Vormittagen (Mo,Mi,Fr,) begleiten jeweils zwei erfahrende Waldbetreuer die ganz Kleinen ab 1,5 Jahren in den Wald. Wie die "Großen" im Waldkindergarten erkunden auch die kleinen Waldkinder die vielen Tiere, die Pflanzen, Steine, Äste und was sich sonst alles finden lässt. Sie genießen die Zeit mit anderen Kindern. Feste Rituale strukturieren den Vormittag und geben auch den ganz Kleinen Sicherheit.

Nicht selten ist die Zeit bei den Waldhüpfern ein toller Einstieg in den Waldkindergarten.

Wir freuen uns, wenn Sie und Ihr Kind uns kennenlernen möchten. Für weitere Informationen und um einen Kennenlerntermin zu vereinbaren, ist Dörte Völker gerne unter 01577 1203008 oder Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! für Sie da.

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Ok